Fragen und Meinungen zum Wolf

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Kommentare: 10
  • #1

    Jimbo-Jumbo (Dienstag, 07 April 2015 15:46)

    Interessante Seite!

  • #2

    Kerstin Nentwich (Sonntag, 03 Mai 2015 12:22)

    Tolle Seite ,umfangreich und informativ .
    Weiter so !!!

  • #3

    Marika Lazar + Lothar Zühlke (Montag, 01 Mai 2017 09:48)

    Hallo Frau Wallschlag,
    wir hatten ja das Glück, Sie gestern zum Tag des Wolfes im Wildpark Johannismühle, kennen zu lernen. Vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen hatten und unsere Leidenshaft zum Wolf teilen.
    Eine sehr umfangreiche und informative HP haben Sie hier entwickelt, die kann man einfach nicht so überfliegen.
    Ein Gruß aus Bestensee
    Marika und Lothar

  • #4

    Anna (Mittwoch, 21 Februar 2018 15:35)

    Ich habe eine Frage was ist mit den Bauern die ihre Tiere auf die Weide(Alm) treiben ?
    Man hat schon so viele Vorfälle gehört wo Schafe, Kühe ... gerissen wurden?
    Ich spreche dieses Tema aus weil alle nur an die Wölfe und nicht an die Nutztiere denken.
    Den wenn die Wölfe die Almen übernehmen treiben keine Bauern ihre Tiere mehr auf die Alm und sie verkommt. Die Tiere bleiben dann das ganze Jahr im Stall und dann regen sich der Tierschutz wieder auf. Hütehunde sind für viele Bauern einfach zu teuer.Der Wolf hat hier einfach keinen Platz mehr!! Und wenn ein Tier gerissen wurde bekommt an nur Schadensersatz wenn man eine teure Untersuchung machen lässt!!

    Ich freue mich auf eine Antwort. eure Anna

  • #5

    georg (Mittwoch, 21 Februar 2018 18:34)

    Ich stimme dem zu was Anna sagt...........

  • #6

    Sonja (Donnerstag, 22 Februar 2018 20:04)

    Tausende Kotproben wurden durch das Senckenberg-Institut analysiert und ergaben das Nahrungsspektrum hiesiger Wölfe. Dabei wurde auch festgestellt, dass sich die Wichtung je nach vorherrschenden Wildarten leicht verändern kann. Obwohl die Wolfsnahrung zu 99 % aus Wild besteht, kann es vorkommen, dass Wölfe Nutztiere reißen, wenn kein erprobter Herdenschutz eingesetzt wird. Nach dem Wolfsmanagementplan geben Landes-regierungen finanzielle Unterstützung für die Prävention und werden die Landwirte auch bei Nutztierrissen entschädigt, wenn Wölfe tatsächlich Präventionsmaßnahmen überwunden haben. Tierhalter müssen sich überall auf die Anwesenheit des Wolfes einstellen und auch der Verpflichtung zum Schutz Ihrer Tiere nachkommen. da auf Grund der Abwanderung der Jährlinge Wölfe jederzeit an jedem Ort auftauchen können. Werden Wölfe ansässig und lernen, dass das Jagen von Nutztieren schmerzhaft (E-Zaun) oder für sie wegen vorhandener Herdenschutzhunde gefährlich ist, jagen sie diese nicht mehr und geben dieses Wissen an ihre Nachkommen weiter. Abwandernde Jungwölfe, nehmen sie das Wissen mit und geben es an ihren Nachwuchs weiter. Jeweils fremde, evtl. unwissende Wölfe werden aus dem eigenen Territorium vertrieben, somit sind die Weidetiere relativ sicher. Jeder, der seine Tiere schützt, nützt sich und anderen! Als Wolfsprävention haben sich für Schafe und Ziegen Elektrozäune und Herdenschutzhunde, bei Mutterkuhherden Elektrozäune mit 5 Litzen und für Wildgatter hohe Zäune mit Untergrabungsschutz und äußerer Elektrolitze bewährt.
    Nachwachsendes Gras wird,wenn ausreichend Spannung auf dem Zaun ist größtenteils abgesengt.
    In Brandenburg und Sachsen leben einige Schafhalter seit vielen Jahren mitten in Wolfsgebieten ohne Risse, da sie entsprechend schützen. Alle Schäfer der AG Herdenschutz haben seit lagen keine Risse mehr zu beklagen.
    Auch Herdenschutzhunde werden bezuschusst. Eine Beratung erfolgt kostenlos und sollte auch für die individuelle Lösung genutzt werden. Herdenschutz ist erfolgreich möglich. Leider hört oder liest man das selten als Schlagzeile.
    Bedrohen Wölfe die Existenz von Bauern? Jedes gerissene Nutztier ist bedauerlich, aber wie sind die Relationen tatsächlich? Im vergangenem Jahr wurden in Brandenburg ca. 90 000 Weiderinder geboren, davon waren 4 500 Totgeburten, und 6 300 starben im erstem halben Jahr. Von Wölfen gerissen wurden nur 26. Man stellte fest, der Wolf war Verursacher oder könne als Verursacher nicht ausgeschlossen werden. In Brandenburg gab es 2016 ca. 74 300 Schafe, davon fielen 185 den Wölfen zum Opfer. Das geschah vor allem dort, wo nicht ausreichend geschützt wurde.
    Acht Verbände (Bundesverband Berufsschäfer, Deutscher Tierschutzbund, BUND, IFAW, NABU und WWF, der Deutsche Grünlandverband und der Ökologische Jagdverband) gaben in Berlin am 31.08. 17 erstmals eine gemeinsame Stellungnahme zum Thema Wolf und Herdenschutz ab: „Die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und der Erhalt von artenreichen, extensiv bewirtschafteten Grünland-Biotopen sind zwei Seiten derselben Medaille", so eine Kernaussage. „Es ist an der Zeit zusammen zu arbeiten, im gemeinsamen Interesse von Weidetierhaltern, Tierschützern, Jägern und Naturschützern. Unser Papier ist der Beginn dieser Zusammenarbeit“, erklärten die Verbände.“

  • #7

    Sonja (Donnerstag, 22 Februar 2018 20:10)

    Ich selbst helfe auch tatkräftig Nutztierhaltern.
    Es gibt die Org. " wikiwolves" http://www.wikiwolves.org/
    Wer auch helfen möchte, kann sich dort gern melden.
    In LDS auch gern bei mir. sonja-wall@t-online.de

  • #8

    Sonja (Donnerstag, 22 Februar 2018 21:07)

    Hallo Anna und Georg,
    Da die Alpen genannt werden, nehme ich an, dass ihr in Bayern lebt.
    Es gibt ein Video und schon einiges Material auch für Bayern:
    http://www.umweltstiftung.com/projekte/bayern-wild/lehrmaterial-wolf/
    http://www.umweltstiftung.com/fileadmin/projekte/bayern-wild/Lehrmaterial-W%C3%B6lfe-in-Bayern_web.pdf
    hier ein passender Beitrag zum Schutz mit Herdenschutzhunden aus der Schweiz:
    https://www.srf.ch/news/regional/graubuenden/touristentaugliche-schafbeschuetzer
    und https://www.srf.ch/sendungen/netz-natur/wolf-und-baer-wer-braucht-schutz-vor-wem

  • #9

    Tessa Staudenmaier (Sonntag, 04 März 2018 11:06)

    Ich finde Wölfe sehr tolle Tiere und interessiere mich sehr für das Thema. Viele Menschen denken das Wölfe nur weil sie Schafe reisen auch gleich doofe Tiere sind. Ich sehe etwas anderes in Wölfen, etwas niedliches, schon auch gefährlich, aber trotzdem keinen Grund ihn auszurotten. Ich hoffe manche Menschen sehen das genau so wie ich, und helfen den Wolf zu einem einfachen Tier zu machen und nicht zu einem Räuber oder schlimmen Mörder. LG Tessa Staudenmaier
    P.S. Auch Bauern können es sich einfacher machen, sie können einfach einen 2,00m großen Zaun anfertigen lassen der auch in den Boden noch 1,00m rein ragt, und vielleicht sogar noch ein bisschen Strom darauf.

  • #10

    Astrid Venthur (Montag, 12 März 2018 19:59)

    Liebe Sonja,
    wir haben uns bei der Aktion, das ehemalige Deponiegelände in Senzig, auf dem nun Schafe leben, wolfssicher zu machen, kennen gelernt. Das Anbringen eines Untergrabungsschutzes an der Umzäunung ist eine vorbeugende Maßnahme, die Wölfe daran hindert, ins Schafgehege einzufallen. Als Wolfsfreund war es mir ein großes Bedürfnis, an diesem Arbeitseinsatz teilzuznehmen und ich bin froh, etwas zum Schutz sowohl von Schafen als auch von Wölfen beigetragen zu haben. Auf noch nachfolgende Arbeitseinsätze freue ich mich bereits.
    Von dieser Homepage bin ich begeistert - sehr informativ, sehr umfangreich und kompetent. Ich habe heute nicht geschafft, mir alles durchzulesen und werde diese Seiten sicherlich noch sehr oft besuchen!!!